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12.02.12 Energieverbrauch

Fast die Hälfte unserer Energie verbrauchen wir für die Beheizung unserer Wohnung sowie für Warmwasser.

Die Politik hat in den vergangenen Jahrzehnten NICHTS unternommen, um uns, das Volk, mitzunehmen, in unseren Wohnungen zu sparen. Ich gebe zu, es ist auch nicht einfach, doch genau das wäre die Herausforderung für die Politik und ein Exportschlager für Deutschland.

Sie kaufen Sich für Ihr Auto ein Navigationssystem, daß sie in den Zigarettenzünder stecken. Interessiert Sie wirklich, was das Gerät dabei verbraucht? Doch den Spritverbrauch Ihres Autos, den kennen sie. Und darauf schauen Sie beim Kauf schon ein wenig. Warum sonst sind wohl Fahrzeuge mit Durchschnittsverbräuchen größer 20Litern/100km nicht verkäuflich.

Was verbraucht die Wohnung und ist das viel oder wenig? Fast die Hälfte des Energieverbrauchs des Volkes und keiner weiß was. Welch ein Armutszeugnis für die Politik.

Wenn die Politik denn wollte, könnte ein Weg geschaffen werden. Benchmarking heißt das Schlüsselwort aus der Betriebswirtschaft.

Der Energieverbrauch ist von einigen Faktoren abhängig.

Räumliche Faktoren

-Wie energieeffizient ist die Wohnung oder das Haus (Wohneinheit) in dem ich wohne.

-Ist die Wohneinheit ein Einfamilienhaus oder in einem Mehrfamilienhaus.

Persönlicher Faktor

-Wie effizient gehe ich in meiner Wohneinheit mit der Energie um.

-Wie viel Menschen wohnen dauerhaft in der Wohneinheit.

-Wie viel Menschen sind auch tagsüber in der Wohneinheit.

Wetterfaktor

-Wie kalt war es dort wo ich wohne in der Heizperiode.

Jede dieser drei Faktoren kann bestimmend für mehr als die Hälfte des Energieverbrauchs sein. Und nun?

Der Erfolg würde sich schon mit zwei Maßnahmen einstellen:

Zum einen kann die Politik ein Institut beauftragen, dem Volk ein Benchmarksystem zur Verfügung zu stellen, bei dem das Volk selbst entscheidet, Daten einzuliefern oder nur Antworten und Hilfestellungen zu erhalten.

Zum anderen braucht es eine Hilfestellung z.B. über das Internet, mit welchem Faktor für meinen Wohnort die Verbräuche der Monate miteinander vergleichbar werden. z.B. Januar 2010= 1,32    März 2010= 1,46    Juli 2010=0,68. Dies sowohl auf Monats wie auf Jahresbasis.

Damit würde der Verbrauch eines Jahreszeitraums mit dem nächsten Jahreszeitraum vergleichbar werden. Und sobald das Volk einen einfachen gangbaren Weg hat, den es versteht, geht es auch mit. Damit würde der Verbrauch im Ergebnis wirklich sinken.

Schade, ich weiß, daß ich von unseren Politikern zuviel erwarte.

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