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12.02.12 Glühbirne

Zunächst eines vorweg, ich weine der Glühbirne nicht hinterher. Im Laufe der Zeit kamen in mir nur Zweifel, daß der eingeschlagene Weg der Richtige ist.

Die Glühbirne ist eine Erfindung aus dem Jahre 1879.  Etwa zeitgleich wurde übrigens auch die Leuchtstofflampe erfunden. Natürlich sind diese Techniken über die Jahre weiterentwickelt worden, aber grundlegend hat sich in über 140 Jahren nichts verändert.

Als die EU, hinter der sich Deutschland zunehmend gerne versteckt obwohl sie eigentlich dort mitentscheidet, ein Verbot für Glühbirnen und Teile der Leuchtstofflampen erlassen hat, war ich irritiert. Warum muß etwas verboten werden, wenn denn bessere Technik per se für sich spricht. Oder haben Sie schon etwas von einem Verbot für Telefone mit Wählscheiben gehört.

Es ergibt sich also die Frage, wird durch das Verbot etwas Gutes vom Markt genommen oder ist das Bessere gar nicht so gut.

Eine Glühbirne verbraucht viel Strom.

Eine Leuchtstofflampe beinhaltet Quecksilber und muß gesondert vom Hausmüll im Wesentlichen einzeln als Sondermüll entsorgt werden. Außerdem flackert sie beim Anschalten und gibt die volle Lichtleistung erst nach ca. 20 Sekunden ab. Die Lichtfarbe kann zwar gelöst werden, ist aber für den Verbraucher ein völlig neues Problem, daß er nur sehr sehr schwer versteht.

Eine LED ist noch nicht ausgereift genug und noch sehr teuer.

Alles deutet darauf, daß die Lichttechnik sich hin zu LED entwickeln wird. Sie wurde doch auch erst 1962 erfunden. So sehr die LED (lichtemittierende Diode) heute noch Probleme macht, sind die Fortschritte gewaltig. Es scheint als ob diese Technik eigentlich viel besser geeignet ist, die Glühbirne abzulösen.

Und wie sieht die Erfolgsaussicht bei OLED aus?

Doch die Diktatur in der Politik läßt eine sinnvolle durchdachte Forschung und Anpassung nicht zu.

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